Was ist grün und kann nicht fliegen?

Ich schreibe und hoffe, dass ich nicht direkt dafür gefeuert werde. Aber ein paar Köstlichkeiten kann man doch nicht einfach der allgemeinen Öffentlichkeit vorenthalten. Also schreibe ich so anonym es geht. Das nehme ich mir vor.

An meinem Arbeitsort in einer weit, weit entfernten Galaxie nahe Frankfurt, in welchem Satelliten von einer überstaatlichen Behörde finanziert durch Gelder gemolkener Bürger:innen überwacht werden (zufrieden nicke ich; Niemand wird darauf kommen), gab es wohl vor langer, langer Zeit eine Freizeitanlage. Ein Tennisplatz. Aber dann bedrohte ein wütender Mob sandalierter Kartoffeln die Existenz dessen, da die lebendigen Bierfässer sich nach traditioneller Deutscher Manier für die dafür investierten Gelder einsetzten – unerhört sei es schließlich, die Zufriedenheit von Mitarbeiter:innen durch öffentliche Moneten zu fördern. Sonst könne man ja glatt die besten Leute auf dem Feld anziehen, das ginge ja gar nicht, denn die einzige Anziehungskraft ist bekanntermaßen die der Erde, und die hält einen auf dem Boden. Also: Unmöglich. Ergo: Lieber das ganze für gutes Steuergeld wieder einreißen.

Was die Möchtegernfritten mit ihrem lecker Bierchen aber nicht bedacht haben, ist, dass die Behörde überstaatlich ist; Und so befindet sich an einem sehr, sehr wichtigen Standort bis zum heutigen Tage eine sehr, sehr wichtige Freizeitanlage.

Ein. Fucking. Golfplatz.